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Wichtiger Hinweis: Der Inhalt ist nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt worden. Die Komplexität und der ständige Wandel der in ihm behandelten Thematik machen es jedoch erforderlich, Haftung und Gewähr auszuschließen.

 

 

Schadenregulierung nach einem Verkehrsunfall – Kürzung der Desinfektionskosten

Immer wieder kürzen gegnerische Pkw-Haftpflichtversicherer diverse Schadenpositionen. Diese Kürzungsmentalität sollte sich der Geschädigte jedoch nicht ohne Weiteres gefallen lassen. So nehmen gegnerischen Pkw-Haftpflichtversicherer gegenwärtig gern Kürzungen im Bereich veranschlagter Desinfektionskosten vor. Dies wird damit begründet, dass der  Schädiger mit solchen Schadenpositionen nicht rechnen könne. Diese Begründung erscheint bereits auf den ersten Blick – ohne Sichtung der aktuellen Rechtsprechung – fraglich zu sein.

Schließlich wäre diese Begründung allenfalls in den ersten Tagen der Corona-Pandemie möglicherweise zum Tragen gekommen. Jedoch hält die Pandemielage nunmehr bereits diverse Monate an, so dass der Schädiger zwischenzeitlich bekannterweise damit rechnen muss, dass zu einer Fahrzeugreparatur auch der Desinfektionsvorgang gehört, welchen auch die Kfz-Werkstätten einhalten müssen. Die Vornahme von Desinfektionsmaßnahmen ist daher heutzutage weder ungewöhnlich noch überraschend. Entsprechend argumentieren auch befürwortend diverse Gerichte. Lassen Sie sich daher direkt nach einem Unfallereignis durch einen spezialisierter Rechtsanwalt Ihrer Wahl beraten, möglichst auch ohne zuvor den gegnerischen Versicherungsfragebogen auszufüllen und bereits diverse Unterschriften geleistet zu haben. Ihr Rechtsanwalt wird mit Ihnen die weitere Verfahrensweise abstimmen und kann – soweit erforderlich – auch die polizeiliche Verfahrensakte anfordern. Zu erwähnen ist hierbei auch, dass der gegnerische Pkw-Haftpflichtversicherer dazu verpflichtet ist, die Anwaltskosten des Geschädigten zu erstatten.

Fachanwältin für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht Antje Toepel-Berger - Rechtsanwälte . Fachanwälte Toepel . Toepel-Berger

 

 

Bußgeldverfahren - Fahrverbote verhindern bzw. vermeiden!

Soweit ein Geschwindigkeits- oder Rotlichtverstoß mit einem Fahrverbot verbunden ist, steht der Betroffene meistens in der Bredouille, insbesondere beruflich auf seinen Führerschein angewiesen zu sein und infolge des Fahrverbots droht gegebenenfalls eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses. In einem solchen Härtefall sollte auf jeden Fall zunächst fristgerecht gegen den Bußgeldbescheid Einspruch eingelegt werden. Auch sollte von voreiligen Anerkennungen der Fahrereigenschaft abgesehen werden. Die Kompensation eines Fahrverbots oder dessen Umwandlung ist durchaus nicht einfach. Keine bzw. wenige Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg zu haben, kann daher positiv sein, um ein Fahrverbot zu vermeiden. Ergänzend können Gesichtspunkte wie die notwendige Pflege eines Angehörigen, die Erledigung von Einkäufen, die notwendigen Fahrten zum Arzt oder Kinder die zur Schule oder Kita gebracht werden müssen, eine Rolle spielen. Sollten Sie daher einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erhalten, sollten Sie zunächst keine Angaben machen (auch nicht zur Fahrereigenschaft) und die Angelegenheit einem spezialisierten Rechtsanwalt Ihrer Wahl übergeben. Dieser wird die Verfahrensakte anfordern und mit Ihnen die weitere Vorgehensweise abstimmen. Eine Rechtsschutzversicherung für Verkehrsrecht übernimmt die anwaltlichen Kosten und ersetzt Ihnen sogar die laut Bußgeldbescheid festgelegten Verwaltungsgebühren und Auslagen.  Fachanwältin für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht Antje Toepel-Berger - Rechtsanwälte . Fachanwälte Toepel . Toepel-Berger

 

 

Verkehrsunfall – immer wieder Kürzungen!

Fast schon ein leidiges Thema für die Geschädigten von Verkehrsunfällen, stellt die Kürzungsmentalität von gegnerischen Pkw-Haftpflichtversicherern dar, welche für einen Laien teilweise kaum durchblickbar erscheinen und in diversen Formen zum Vorschein kommen. Jede Woche kommen Sachverhalte vor, in denen Versicherer aus eigentlichen Reparaturschäden durch Vorlage überhöhter Restwertangebote Totalschäden abrechnen oder auf günstigere Werkstätten verweisen und hierbei die sogenannte „direkte“ Entfernung zu dieser Werkstatt angeben, welches sich dann oftmals als „Flugstrecke“ herausstellt. Auch wird nach fiktiver Reparaturvornahme entgegen aktueller BGH-Rechtsprechung gern die Vorlage der Reparaturrechnung verlangt. Beliebt ist auch der Mitverschuldenseinwand des gegnerischen Pkw-Haftpflichtversicherers. Dies gilt es möglichst von Anfang an zu vermeiden. Letztlich sollte der Geschädigte nach seiner gewünschten Reparatur- oder Ersatzbeschaffungsentscheidung verfahren und sich nicht durch einen Versicherer „verunsichern“ oder zu einer anderen Entscheidung drängen lassen. Lassen Sie sich daher direkt nach einem Unfallereignis durch einen spezialisierter Rechtsanwalt Ihrer Wahl beraten, möglichst auch ohne zuvor den gegnerischen Versicherungsfragebogen auszufüllen und bereits diverse Unterschriften geleistet zu haben. Ihr Rechtsanwalt wird die weitere Verfahrensweise mit Ihnen abstimmen. Zu erwähnen ist hierbei auch, dass die Anwaltskosten des Geschädigten durch den gegnerische Pkw-Haftpflichtversicherer zu ersetzen sind. Fachanwältin für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht Antje Toepel-Berger - Rechtsanwälte . Fachanwälte Toepel . Toepel-Berger,

 

 

 

Familienrecht – Scheidung und Versorgungausgleich

Mit der Ehescheidung wird regelmäßig der sogenannte Versorgungsausgleich durchgeführt. Was ist jedoch, wenn der aus diesem Versorgungsausgleich berechtigte ehemalige Ehegatte im Nachhinein verstirbt. Hier bestehen gegebenenfalls zwei Möglichkeiten für den aus dem Versorgungsausgleich verpflichteten ehemaligen Ehegatten seine Rentenanwartschaften zurückzuerhalten. Zum Einen, wenn der verstorbene Ehegatte zum Todeszeitpunkt nicht länger als 36 Monate Leistungen aus den übertragenen Rentenanwartschaften bezogen hat. Zum Anderen aber auch nach längerer Bezugsdauer. Dies kann der Fall sein, wenn die Ehe zwischen 1977 und 2009 geschieden wurde, der Scheidungsantrag aus diesem Zeitraum stammt und nach 2009 noch kein Abänderungsverfahren zum Versorgungsausgleich vor dem Familiengericht geführt worden ist.

Eine anwaltliche Beratung bei einem spezialisierten Fachanwalt kann sich daher im wahrsten Sinne des Wortes lohnen. Ein Rechtsanwalt Ihrer Wahl wird sich die entsprechenden Unterlagen anschauen und auswerten sowie mit Ihnen die weitere Verfahrensweise sowie die Erfolgsaussicht besprechen. Fachanwältin für Familienrecht und Sozialrecht Michaela Toepel - Rechtsanwälte . Fachanwälte Toepel & Toepel-Berger

 

 

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort – Entziehung der Fahrerlaubnis

Nach einer Fahrerflucht können neben einer erheblichen Geldstrafe eine Eintragung von drei Punkten im Fahreignungsregister in Flensburg und u. a. ein Fahrverbot von bis zu drei Monaten bzw. die Entziehung der Fahrerlaubnis drohen, wobei letztgenanntes oftmals den erheblichsten Einschnitt für den Betroffenen, insbesondere in beruflicher Hinsicht, darstellen dürfte. Gerade auf die Fahrerlaubnis ist eine Vielzahl der Menschen angewiesen. Maßgeblich für eine Entziehung der Fahrerlaubnis ist, wie hoch der Fremdschaden ausfällt. Die Grenze zur Annahme eines bedeutenden Schadens wurde inzwischen teilweise angehoben. Die Landgerichte Landshut, Nürnberg-Fürth und auch das Landgericht Stralsund bejahen einen bedeutenden Fremdschaden erst ab einem Nettoreparaturschaden von 2.500,00 €. Begründet wird dies mit den erheblich gestiegenen Fahrzeugreparaturkosten und der neuen Fahrzeugkonstruktion. Für einen Laien ist zudem nicht immer sofort erkennbar, ob es sich bei einem Unfallschaden um einen bedeutenden Fremdschaden handelt oder nicht. Andere Gerichte sehen einen bedeutenden Fremdschaden immer noch deutlich geringer bei 1.500,00 € an. Auf Grund der erheblichen Folgen eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort sollte der Betroffene zunächst vom Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen und gegebenenfalls auch keine Angaben zur Fahrereigenschaft tätigen. Weiterhin sollte ein Betroffener umgehend einen spezialisierten Rechtsanwalt seiner Wahl aufsuchen und sich umfassend beraten lassen. Ihr Rechtsanwalt kann die Ermittlungsakte anfordern und mit dem Betroffenen nach erfolgter Auswertung die weitere Verfahrensweise besprechen. Sofern eine Verkehrsrechtsschutzversicherung besteht, übernimmt diese u. a. bei fahrlässigen Verkehrsstrafsachen die anwaltlichen Kosten. Bei vorsätzlichen Delikten wird zunächst eine vorläufige Deckung gewährt und im Falle der Einstellung des Verfahrens die Kosten im vollen Umfang getragen. Fachanwältin für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht Antje Toepel-Berger - Rechtsanwälte . Fachanwälte Toepel & Toepel-Berger

 

 

 

Verkehrsunfall – dem gegnerischen Pkw-Haftpflichtversicherer Paroli bieten!

Ein nicht schulhaft verursachter Verkehrsunfall ist stets äußerst ärgerlich. Da klingt der Anruf oder das erste Anschreiben der gegnerischen Pkw-Haftpflichtversicherung mit dem Angebot einer schnellen und unkomplizierten Schadenregulierung recht verlockend. Diese würde Ihnen sogleich einen eigenen Gutachter vorbeischicken, welcher den Schadenumfang am Fahrzeug feststellt und diesen dann selbstverständlich vollständig regulieren. Hierbei ist allerdings unter Berücksichtigung der Beauftragung des „hauseigenen“ Gutachters etc. allerhöchste Vorsicht geboten. Die gegnerische Pkw-Haftpflichtversicherung erhofft sich durch die vorgenannte Vorgehensweise natürlich Einsparungen bei der Regulierung Ihres Fahrzeugschadens. Ihnen steht es aber als Geschädigtem eines Verkehrsunfallereignisses frei, ein unabhängiges Gutachten zur Ermittlung des genauen Schadensumfangs nebst Schadenhöhe durch einen Kfz-Sachverständigenbüro Ihrer Wahl erstellen zu lassen. Da es immer mehr Probleme im Bereich angeblich verschwiegener Vorschäden gibt, empfiehlt es sich, bekannte Vorschäden am Fahrzeug dem Gutachter mitzuteilen. Die Kosten für die Erstellung des Gutachtens zur Schadenfeststellung, aber auch die Kosten eines Rechtsanwalts Ihrer Wahl, welcher Sie für die Schadenregulierung bestmöglich aufstellt, müssen im Rahmen der sogenannte Waffengleichheit durch den Pkw-Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers erstattet werden. Minderungen oder Kürzungen Ihrer Ansprüche können so seitens der gegnerischen Pkw-Haftpflichtversicherung verhindert werden. Als Geschädigter eines Verkehrsunfalls sollten Sie sich daher umgehend nach dem Verkehrsunfallereignis selbst an einen Anwalt Ihrer Wahl wenden. Dieser wird mit Ihnen die weitere Verfahrensweise besprechen und die notwendigen Schritte zur Schadenregulierung einleiten. Sofern Sie über eine Rechtsschutzversicherung für Verkehrsrecht verfügen, übernimmt diese - in streitigen Fällen - die anwaltlichen Kosten sowie gegebenenfalls notwendige Gerichtskosten. Fachanwältin für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht Antje Toepel-Berger - Rechtsanwälte . Fachanwälte Toepel & Toepel-Berger

 

 

Bußgeldverfahren - Was ist im Falle einer hohen Geschwindigkeitsüberschreitung zu beachten!

Sie haben einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid wegen einer angeblichen – gegebenenfalls auch sehr hohen - Geschwindigkeitsüberschreitung erhalten. Teilweise wird seitens der zuständigen Bußgeldstellen bei relativ hohen Geschwindigkeitsübertretungen ein vorsätzlicher Geschwindigkeitsverstoß verbunden mit einer erheblich höheren Geldbuße angenommen. Entsprechend wird auch zum Teil von Gerichten vorgetragen.

Dem kann aber nicht ohne Weiteres gefolgt werden. Letztlich kann nicht allein aus der verhältnismäßig hohen Geschwindigkeitsmessung auf einen möglichen Vorsatz des Betroffenen geschlossen werden. Gegebenenfalls wurde vom Betroffenen ein Vorschriftszeichen übersehen oder dieses war verdeckt und die äußeren Gegebenheiten, wie beispielsweise eine breit ausgebaute Autobahn, gaben keinerlei Anlass, eine erhebliche Geschwindigkeitsbegrenzung anzunehmen.

Zu beachten ist jedoch auch, dass der Betroffene im Falle einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h ein Jahr lang unter einer Art von „Bewährung“ steht. Denn im Falle einer weiteren Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h innerhalb eines Jahres wird ein einmonatiges Fahrverbot wegen einem sogenannten beharrlichen Pflichtenverstoß angeordnet.

Sie sollten den Verstoß bei Erhalt des Anhörungsbogens daher nicht gleich zugeben oder die Fahrereigenschaft einräumen. Suchen Sie daher mit dem Anhörungsbogen bzw. Bußgeldbescheid einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl auf. Dieser hat die Möglichkeit die Verfahrensakte anzufordern und entsprechend mit Ihnen auszuwerten sowie wird mit Ihnen die weitere notwendige Verfahrensweise abstimmen. Eine Rechtsschutzversicherung für Verkehrsrecht (teilweise auch rückwirkend abschließbar) übernimmt die anwaltlichen Kosten und ersetzt Ihnen sogar die laut Bußgeldbescheid festgelegten Verwaltungsgebühren und Auslagen. Fachanwältin für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht Antje Toepel-Berger - Rechtsanwälte . Fachanwälte Toepel & Toepel-Berger

 

 

 

Bußgeldverfahren - Rotlichtverstoß

Nach Blick in den Briefkasten öffnen Sie die Post der Bußgeldstelle. Hier wird Ihnen vorgeworfen, bei Rotlicht über eine Lichtzeichenanlage gefahren zu sein. Dies können die meisten Betroffenen zunächst in keinster Weise nachvollziehen. Grundsätzlich wird zwischen einem einfachen (Rotphase kürzer als 1 Sekunde) und einem qualifizierten Rotlichtverstoß (länger als 1 Sekunde Rotlicht) unterschieden. Beim Überfahren einer roten Ampel (unter 1 Sekunde) drohen - ohne Gefährdung - eine Geldbuße von mindestens 90,00 € Euro sowie die Eintragung eines Punktes im Fahreignungsregister in Flensburg. Der qualifizierte Rotlichtverstoß hat ebenfalls erhebliche Folgen. Hier droht eine Geldbuße von mindestens 200,00 €, zwei Punkte im Fahreignungsregister / Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. Bei Erhalt des Anhörungsbogen oder eines Bußgeldbescheides sollten Sie nicht ohne Weiteres die Fahrereigenschaft einräumen oder den Verstoß zugeben. Ein anwaltliches Vorgehen hiergegen kann sich lohnen! Nicht selten kommt es vor, dass Gelblichtphasen zu kurz ausfallen, die Messung der Rotlichtphase unrichtig ist und Fehlmessungen gegeben sind. Fraglich ist hier oft auch die Exaktheit der Messung, zum Beispiel beim Messen durch Polizisten als Zeugen. Gegebenenfalls liegt auch ein sogenanntes augenblickliches Versagen vor und daher ist kein Fahrverbot zu verhängen. Auch kommt eine Umwandlung des Fahrverbots in Betracht. Die Angriffsmöglichkeiten sind vielfältig. Wenden Sie sich nach Erhalt des Anhörungsschreibens bzw. Bußgeldbescheides umgehend an einen spezialisierten Rechtsanwalt Ihrer Wahl. Ihr Rechtsanwalt kann die Bußgeldakte nebst Unterlagen zur Messung anfordern und mit Ihnen nach erfolgter Auswertung die weitere Verfahrensweise abstimmen. Sofern Sie über eine Rechtsschutzversicherung für Verkehrsrecht verfügen, übernimmt diese die anwaltlichen Kosten und ersetzt Ihnen sogar die laut Bußgeldbescheid festgelegten Verwaltungsgebühren und Auslagen. Fachanwältin für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht Antje Toepel-Berger - Rechtsanwälte . Fachanwälte Toepel & Toepel-Berger,

 

 

 

Verkehrsunfall – Wartepflicht vor Verkauf des Unfallfahrzeugs nach Totalschaden?!

Sie haben nach einem Verkehrsunfallereignis mit Ihrem Fahrzeug einen Totalschaden erlitten. Immer wieder kommt in diesem Fall von Geschädigten die Frage, kann ich nach Vorlage des eingeholten Sachverständigengutachtens mein beschädigtes Fahrzeug zum angegebenen Restwert verkaufen oder muss ich noch abwarten, wie die gegnerische Pkw-Haftpflichtversicherung hierzu nach Überprüfung Stellung nimmt. Auch kommt es vor, dass Mitarbeiter des gegnerischen Haftpflichtversicherers anrufen und mitteilen, dass sie das Gutachten erst überprüfen müssten.

Hierzu hat der Bundesgerichtshof jedoch jüngst mit Urteil vom 27. 09. 2016 entschieden, dass der Geschädigte weder unter den Gesichtspunkten des Wirtschaftlichkeitsgebots noch der Schadensminderungspflicht dazu verpflichtet ist, über die Einholung des Sachverständigengutachtens hinaus noch etwaige eigene Marktforschung zu betreiben und dabei die Angebote auch räumlich entfernter Interessenten einzuholen oder einen Sondermarkt für Restwertaufkäufer im Internet in Anspruch zu nehmen. Auch ist er nach der o. g. Entscheidung des Bundesgerichtshofs nicht gehalten abzuwarten, um dem Schädiger oder dessen Haftpflichtversicherer vor der Veräußerung des beschädigten Fahrzeugs Gelegenheit zu geben, zum eingeholten Gutachten Stellung zu nehmen und gegebenenfalls bessere Restwertangebote vorzulegen. Es besteht demnach keine Wartepflicht des Geschädigten. Der Geschädigte kann sein nach einem Unfall beschädigtes Fahrzeug, welches laut Gutachten einen Totalschaden erlitten hat und nicht mehr repariert werden kann oder soll, unverzüglich nach Vorlage des Gutachtens seines möglichst frei gewählten Sachverständigen zum angegebenen Höchstrestwertangebot verkaufen.

Zur Vermeidung von teilweise erheblichsten Kürzungen sollten Sie auch von Rücksprachen mit dem gegnerischen Pkw-Haftpflichtversicherer Abstand nehmen und möglichst umgehend nach einem Verkehrsunfallereignis einen spezialisierten Rechtsanwalt Ihrer Wahl kontaktieren. Ihr Rechtsanwalt wird Sie zur weiteren Vorgehensweise und Geltendmachung Ihrer berechtigten Schadenersatzansprüche gern beraten. Die Kosten Ihres Anwalts sind im Falle eines unverschuldeten Unfalls vom gegnerischen Haftpflichtversicherer zu tragen. Auch Ihre Rechtsschutzversicherung für Verkehrsrecht ersetzt Ihnen entstehende Kosten im Falle einer Haftungsteilung und auch gegebenenfalls notwendigen gerichtlichen Auseinandersetzung. Rechtsanwältin und Fachanwältin für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht Antje Toepel-Berger – Rechtsanwälte . Fachanwälte Toepel & Toepel-Berger

 

 

 

Sie haben Ihre Kündigung erhalten – was können Sie dagegen unternehmen!

Die Wirtschaftskrise ist auch bei Ihnen angekommen. Viele Arbeitnehmer erhalten zum gegenwärtigen Zeitpunkt ihre Kündigung.

Wenn auch Ihr Arbeitsverhältnis von Ihrem Arbeitgeber gekündigt wurde, ist hiergegen die Einlegung einer Klage möglich! Das Kündigungsschutzgesetz ist nach wie vor gültig. Die Kündigung muss durch den Arbeitgeber auf jeden Fall schriftlich und unter Einhaltung der Kündigungsfristen erfolgen. Um einen Bestandsschutz seines Arbeitsrechtsverhältnisses nach erhaltener Kündigung zu erreichen, ist die Klageerhebung beim örtlich zuständigen Arbeitsgericht erforderlich. Die so genannte Kündigungsschutzklage muss nach Erhalt der Kündigung innerhalb einer Frist von drei Wochen beim Arbeitsgericht einreichen werden. Zudem besteht die Möglichkeit, im gegenseitigen Einvernehmen das Arbeitsverhältnis gegen Zahlung einer Abfindung durch den Arbeitgeber an Sie zu beenden. Dies ist auch in jedem Stadium des gerichtlichen Verfahrens möglich.

Weiterhin können auf dem Klagewege Ihre gegebenenfalls offenen Lohnansprüche geltend gemacht werden. Ein Rechtsanwalt Ihrer Wahl wird Sie gern beraten. Ihre Rechtsschutzversicherung für Arbeitsrecht übernimmt die entstehenden Anwalts- und Gerichtskosten. Falls Ihnen kein ausreichendes Einkommen und keine Rechtsschutzversicherung zur Verfügung stehen, besteht auch die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen, so dass die entstehenden Kosten von der Staatskasse getragen werden. Rechtsanwalt Paul Toepel

 

 

Ihr Arbeitgeber hat Ihren Lohn nicht gezahlt – was nun?

Dies ist keine Seltenheit: Der Arbeitgeber zahlt Ihren Lohn nicht. Diesen benötigen Sie jedoch dringend zum Bestreiten Ihres Lebensunterhalts. Sie arbeiten zunächst trotzdem weiter und fragen sich, wann es ratsam ist, einen Anwalt mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche zu beauftragen. Rückständiges Arbeitsentgelt (Lohn oder Gehalt) kann grundsätzlich jederzeit vor dem zuständigen Arbeitsgericht eingeklagt werden. Ob und wann man sich zu diesem Schritt entschließt, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Gibt es Hinweise auf eine drohende Insolvenz des Arbeitgebers und zwei oder mehr Monatszahlungen sind bereits offen, sollte Klage erhoben werden. Beachten Sie jedoch, dass die Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis einer zweistufigen Ausschlussfrist unterworfen sein können. Diese besagt, dass Ihre arbeitsvertraglichen Ansprüche verfallen, das heißt ersatzlos verloren gehen, wenn Sie sie nicht innerhalb einer bestimmten Frist nach Fälligkeit geltend machen. In Arbeitsverträgen und tarifvertraglich ist häufig eine zweimonatige Ausschlussfrist vereinbart. In diesem Fall ist eine Lohnklage unvermeidlich, um die zweite Stufe der Ausschlussfrist zu wahren. Zu beachten ist weiterhin die dreijährige Verjährungsfrist für Lohnansprüche. Ein Rechtsanwalt Ihrer Wahl wird Sie gern beraten! Ihre Rechtsschutzversicherung für Arbeitsrechts übernimmt die entstehenden Anwalts- und Gerichtskosten.

Falls Ihnen kein ausreichendes Einkommen und keine Rechtsschutzversicherung zur Verfügung stehen, besteht auch die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen, so dass die entstehenden Kosten von der Staatskasse getragen werden. Rechtsanwalt Paul Toepel

 

 

 

Private Unfallversicherung - Ihre Versicherung weigert sich zu zahlen?

Sie hatten einen Unfall, in Folge dessen Sie einen möglichen dauernden Gesundheitsschaden erlitten haben und möchten Ihre privaten Unfallversicherung in Anspruch nehmen. Diese verweigert jedoch die Leistungspflicht mit der Begründung, es liege gar kein Unfall im Sinne der Versicherungsbedingungen vor. Die angeführten Gründe der Leistungsverweigerung sind vielfältig. Gern wird auch die Invaliditätsleistung aus der privaten Unfallversicherung auf Grund des angeblichen Vorliegens einer mitwirkenden Krankheit oder eines mitwirkenden Gebrechens unberechtigt gekürzt. Auch sollten Sie angebotene vergleichsweise Zahlungen des Unfallversicherers unter Abgeltung aller Ansprüche aus dem hiesigen Unfallereignis nicht sofort annehmen. Sie verzichten damit unter Umständen auf die Einholung eines ärztlichen Gutachtens zur Bemessung des Invaliditätsgrades und auch auf eine mögliche Neubemessung am Ende des 3. Unfalljahres. Kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens und lassen Sie sich zunächst anwaltlich beraten. Ihr Rechtsanwalt wird die Versicherungsunterlagen, den bisherigen Schriftverkehr sowie die ärztlichen Unterlagen durchsehen und mit Ihnen die Erfolgsaussichten sowie die weitere Vorgehensweise besprechen. Die Kosten für die Durchsetzung der Ansprüche sowie die Anwaltskosten werden beispielsweise im Falle einer Leistungsverweigerung oder unberechtigten Kürzung regelmäßig von Ihrer Rechtsschutzversicherung übernommen. Rechtsanwältin Antje Toepel-Berger in Kooperation mit Rechtsanwälten Toepel

 

 

Wichtiger Hinweis: Der Inhalt ist nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt worden. Die Komplexität und der ständige Wandel der in ihm behandelten Thematik machen es jedoch erforderlich, Haftung und Gewähr auszuschließen.

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